Wir haben Marjan Shaki und Lukas Perman zum Interview getroffen


Wie ihr ja wisst (für die, die es noch nicht wissen [klick]), bin ich bei Pastarro für PR und Social Media zuständig. Die Arbeit macht mir großen Spaß und "Nachhaltigkeit" hat für mich, seit ich Teil des Pastarro-Teams bin, einen noch höheren Stellenwert bekommen!

 


Vor kurzem durften wir die beiden Musicalstars Marjan Shaki und Lukas Perman, die mittlerweile einige Pastarro-Stücke ihr Eigen nennen, zum Interview bitten. Sehr sympathisch muss ich sagen! Auf den Bildern seht ihr Marjan, Lukas und unseren Tischlermeister Roman. Und der Tisch ist aus dem Hause Pastarro - auf genau den spar ich übrigens grad :-)


Wie seid ihr auf Pastarro aufmerksam geworden?
Eigentlich eher zufällig. Wir waren auf der Suche nach einem Tischler, der mit heimischem Holz arbeitet. Wir haben ein paar alte Möbelstücke aus Teak-Holz, wollten nun aber bewusst kein Tropenholz mehr kaufen. Nachdem wir einige Läden abgeklappert hatten, sind wir zufällig in einem Showroom im 3. Bezirk vorbeispaziert und gleich auf die Stücke von Pastarro aufmerksam geworden. Zu unserer großen Freude waren es alles Möbelstücke aus nachhaltiger, regionaler Holz-Produktion.



Was hat eure Kaufentscheidung beeinflusst?
Zum einen eben die Tatsache, dass es heimisches Holz ist. Dann natürlich das Design und das gute Preis-Leistungs-Verhältnis. Zudem wurde uns sehr glaubwürdig berichtet, dass Pastarro ausschließlich Stücke herstellt, hinter denen sie stehen können. Eine Künstler-Tischlerei mit Bewusstsein – das hat uns gefallen. Wir wurden von Roman Winter sehr gut beraten. Ursprünglich war uns sehr wichtig ein Bett mit viel Stauraum zu erwerben. Man erklärte uns aber sehr plausibel, wie kontraproduktiv so ein zugestopfter Bettkasten und wie wichtig die Zirkulation unter dem Bett ist. Wenn man eine so genaue Vorstellung hat, ist es gar nicht so einfach, diese loszulassen. Doch wenn man sich so gut beraten fühlt, entscheidet man doch gerne um. Vor allem, wenn man sich etwas Naturbelassenes wünscht.

Wie lebt es sich mit Pastarro-Möbelstücken?
Großartig! Wir haben nie so gut geschlafen und es ist wahrlich jeden Tag eine Freude in der Früh aufzuwachen, dieses wunderschöne Holz zu riechen und gleichzeitig so ein tolles Möbelstück im Zimmer zu haben. Auch unser Esstisch ist von Pastarro. Das Holz greift sich unglaublich gut an, zudem sind beide Möbelstücke sehr individuell und kreativ gestaltet worden. Pastarro ist eben nicht nur Tischler, sondern auch ein Künstler mit Liebe zum Detail.



Worauf legt ihr beim Thema Einrichten generell wert?
Unsere Möbel- und Einrichtungs-Stücke sollen eine Geschichte erzählen. Sie dürfen lebendig sein und ein Stück Natur ins Haus holen. Wir haben uns nach und nach von Stücken getrennt, die durch zu viel Zusätze in der Verarbeitung ihre Ursprünglichkeit verloren haben und nur dem Zweck des Praktischen dienen. Zumal wir festgestellt haben, dass es auch für das Auge viel beruhigender ist, etwas Schönes, aber auch biologisch Wertvolles zu haben. Zudem haben diese Stücke eine wesentlich längere Überlebensdauer. Es gibt bei uns ein paar Möbel, die von Lukas‘ Oma stammen und diese hatte sie ebenfalls bereits geerbt. Das schafft meistens doch nur echtes, ehrliches Holz.

Was bedeutet für euch Nachhaltigkeit bzw. welchen Stellenwert hat sie in eurem Leben?
Nachhaltigkeit hat mittlerweile einen sehr großen Stellenwert für uns. Zugegeben war das nicht immer so bzw. war uns vieles früher gar nicht so bewusst. Doch wenn man sich die schwindenden Ressourcen unserer Welt anschaut und den mitunter krankhaften Konsum, die Verschwendung von sämtlichen Gütern, aber auch Lebewesen, tut das einfach nur noch weh. Wir können nicht glauben, dass wir alle munter drauf los konsumieren können und die Natur sich nicht eines Tages rächt. Sie tut es ja ohnehin schon. Wenn man das Privileg hat entscheiden zu können - und ich möchte behaupten, dass das bei uns in Österreich und auch Europa der Fall ist – sollte man sich damit auseinandersetzen, was es bedeutet, nachhaltig auf die Natur zu schauen. Denn selbst wenn es uns nicht mehr betrifft, so betrifft es unsere Kinder und Kindeskinder. Allein beim Thema Plastik weiß man doch heutzutage Bescheid. Nichtsdestotrotz ist es selbstredend auch eine Kostenfrage. Wobei hochwertig und nachhaltig nicht zwangsläufig überteuert bedeuten muss. Das Bewusstsein diesbezüglich zu erweitern und zu schärfen, sich zu überlegen was und wie viel man tatsächlich braucht und die kleinen Veränderungen sind gute Schritte, die man wirklich leicht umsetzen kann, anstatt an einem Groß-Projekt "alles-muss-sofort-raus" oder "von heute auf morgen verändert werden" zu scheitern.



Legt ihr Wert auf Rationalität?
Ja, schon. Aber er ist nicht nur eine rationale, sondern auch eine emotionale Entscheidung,  auf Nachhaltigkeit zu achten. Denn wenn man sich z.B bewusst macht, wie viele tropische Wälder abgeholzt werden, wie viele Lebewesen – Flora wie Fauna – dadurch in Bedrängnis und Not geraten, was das alles für die Erde bedeutet, dann ist da nicht nur der vernünftige Aspekt, etwas ändern zu müssen, sondern auch der Emotionale. Es tut doch weh, etwas so Schönes wie die Natur leiden zu sehen. Und wenn man bedenkt, dass es über kurz oder lang auch uns als Menschen trifft und betrifft, ist das nicht irrational, eben im Sinne von emotional, sondern schlichtweg ignorant.

Hat die Schwangerschaft von Marjan eure Sichtweise bzgl. Nachhaltigkeit etc. verändert?
Sicherlich auch. Der natürliche Instinkt, sein Baby vor schlechten (Umwelt-)Einflüssen schützen zu wollen, hat das gewiss noch verstärkt. Wir sind aber auch keine Heiligen. Will heißen, dass wir hier und da auch zu Dingen greifen, die nicht zu 100% Bio sind. Wir fahren ja auch mit unserem Auto und besitzen Plastik-Zeug. Doch versuchen wir eben nach und nach in vielen kleinen Schritten "Bio" in unser Leben zu integrieren und uns damit auseinander zu setzen. „Steter Tropfen höhlt den Stein“ ist ein Leitsatz für uns geworden. Dann braucht's keine Flutwelle, die einen sowohl biologisch-finanziell als auch -ideell überfordert.


Lieben Gruß

CONVERSATION

1 Kommentare:

  1. Hallo Lisa,
    ein sehr sympathisches Interview und der Tisch ist wirklich ein Traum.
    Schöne Ostern wünsche ich euch :-)
    Lg. Irene

    AntwortenLöschen