Der Staubsauger als Beitrag zu einem harmonischen Eheleben

Mein Mann und ich sind uns eigentlich meistens einig - egal, ob es um Erziehungsfragen, Einrichtung, Urlaubsziele oder Nachhaltigkeit geht. Es gibt nur zwei Dinge, an denen sich unsere Geister scheiden. 
Zum einen räume ich anscheinend die Geschirrspülmaschine nach all den Jahren noch immer nicht effizient genug ein (das hat zur Folge, dass er es meistens selbst macht) und zum anderen bin ich der Meinung, dass man in einem Haushalt einen Besen griffbereit haben muss, er wiederum hat eine absolute Abneigung gegen dieses Ding, findet es unhygienisch und überhaupt. 
Das zweite "Problem" hat sich allerdings kürzlich sowieso in Luft aufgelöst, da ich den Besen endlich in den Keller verfrachtet hab.




Grund dafür war eine Anfrage von Dyson, ob wir nicht den neuen V8+ Akkustaubsauger testen wollen. Zugegeben, ich bin schon länger ein großer Dyson-Fan, mich überzeugt sowohl Optik als auch Leistung bei unserem "großen" Big Ball Musclehead (da saugen auch die Männer, allein schon wegen des Namens...). Und da ich ja, wie ich im letzten Jahr überrascht feststellen musste, bei gut aussehenden technischen Geräten schwach werde, war klar, dass wir ihn ausprobieren wollen. 

Ich schwärme ja schon länger für kabellose Staubsauger. Das große Teil aus der Abstellkammer hervorholen, das Kabel ausziehen, eine freie Steckdose suchen (die sind leider bei uns im Haus Mangelware) und das eher unhandliche Gerät immer mitschleppen - all das waren gute Gründe, um sich den Einsatz des Großgeräts jedes Mal genau zu überlegen und vielleicht lieber doch schnell mit dem Besen zusammenkehren.
Der neue Akkusauger hat also für mich den selben Auftrag wie früher der Besen. Ein Gerät, wenn's schnell gehen muss: Wenn die Kinder im Vorzimmer allerlei von der Straße hinterlassen, wenn die Kissen zum Absaugen sind, wenn die Brösel vom Küchenboden und unter dem Esstisch wegmüssen, wenn der Platz vorm Schwedenofen nicht mehr ansehnlich aussieht und vor allem, wenn kleine Räume wie das WC oder Bad, die Treppe in den Keller oder das Auto gereinigt werden müssen. Er ist wirklich Gold wert. An der Wand im Abstellraum hat mein Mann die mitgelieferte Ladestation montiert, d.h. jedes Mal, wenn wir den Akkustaubsauger "beiseite" stellen wird er gleichzeitig geladen. Toll finde ich auch, dass er auch als Handstaubstauger verwendet werden kann und das Zubehör. Staubwischen passiert in 90% nur mehr mit dem V8. Unser Vorgänger hat mit seiner Bürste den Holzboden zerkratzt. Mit den Dyson-Geräten ist uns das noch kein einziges Mal passiert.

"Unser Fazit: Teuer, aber sehr gut. Handstaubstauger, High-Tech-Besen und Gerät zum Abstauben in einem. In kleinen Räumen, auf der Treppe und fürs Auto ist die kabellose Alternative zum herkömmlichen Staubsauger unbezahlbar."
Wir testen ihn nun schon ein paar Monate und würden ihn nicht mehr tauschen wollen. Allerdings könnte ich mir nur schwer vorstellen, dass wir auf den "großen" Bruder gänzlich verzichten. Wenn ich mir vornehme, das ganze Haus durchzusaugen, dann ist der Big Ball einfach praktischer - die Bürste ist breiter, er hat mehr Saugkraft und keinen Akku, der ausgehen kann. Mir ist es nämlich schon ein paar Mal passiert, dass der Akku leer war, obwohl ich noch nicht fertig war (ca. 20 Minuten hält der Akku). Es gibt zwar ein Lichtsignal, das den Ladestand anzeigt, jedoch fände ich einen Ton, der z.B. eine Minute vorher piept, sinnvoller.

Sonst kann ich eigentlich nichts bekritteln, bis auf den Preis. Mal eben mehr als 500 Euro für einen Akkustaubsauger locker zu machen, ist natürlich für viele nicht so einfach drin. Zu seiner Verteidigung muss ich allerdings sagen, dass dieses Gerät von oben bis unten komplett durchdacht und benutzerfreundlich ist. Er ist nicht vergleichbar mit Billigprodukten, er ist leiser und auch in punkto Leistung (er hat zwei Stufen) kommt kein anderer Hersteller mit. Ganze acht Jahre hat Dyson selbst in die Entwicklung des digitalen Motors investiert, weil kein anderer so einen Motor bauen konnte.

Schön langsam werd ich zur Staubsauger-Expertin. Ich klinge ja schon wie ein Vertreter ;-) Der Unterschied ist aber, dass der Vertreter ein Gerät schön reden muss - ich hingeben schreibe, was ich mir denke ;-) Habt ihr Erfahrungen mit einem Akkusauger? Oder schwört ihr auf andere Geräte wie zum Beispiel einen Staubsauger-Roboter? Ich hatte schon mal vor Jahren ein kurzes "Vergnügen" damit, das Gerät musste allerdings zurück, weil es sich schon nach kürzester Zeit nur noch im Kreis drehte :-) War vielleicht damals auch noch nicht so ausgereift, diese Technologie...
Lieben Gruß
Lisa
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2 Kommentare:

  1. Mit dickem Babybauch und ewigen Krümeln auf dem Boden, habe ich vor ein paar Wochen tatsächlich auch so einen Staubsauger gekauft und ich mag ihn nicht mehr hergeben. So kann man mal schnell kleine Unglücke weg saugen, bevor sie sich in der ganzen Wohnung ausbreiten - ein Segen.

    Wir haben uns allerdings für den Digital Slim von Dyson entschieden - der kostet knapp die Hälfte und hat bis auf ein bisschen weniger Zubehör laut diverser Testseiten ähnliche Eckdaten. Mein Traum wäre ja noch der Nass-Trocken-Sauger von Vorwerk - aber den gibt es erst, wenn der richtige Staubsauger in die Knie geht.

    LG
    Saskia

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    1. Hi Saskia,

      das ist preislich sicher eine gute Alternative! Danke für die Info!
      Ich drück dir die Daumen für den Endspurt und wünsch euch jetzt schon das Allerbeste für die nächste Zeit!!! Lieben Gruß Lisa

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