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Wir hatten kürzlich eine Auszeit der besonderen Art. An einem besonderen Ort, in einem besonderen Hotel, mit besonderem Essen und einer besonderen Atmosphäre. Wir waren im Biohotel der daberer im Kärntner Gailtal und allein die Tatsache, mit biologischen Erzeugnissen verwöhnt zu werden - wie wir es selbst zuhause schon seit Jahren tun und uns immer ein bisschen ärgern, dass sich bio und Urlaub meist ausschließen - hätte uns schon gereicht. Obendrauf bekamen wir grandiose Innenarchitektur, Wellness den ganzen Tag und jede Menge Natur.

Wenn ihr Lust habt, nehm ich euch mit meiner Bildgeschichte, oder nennen wir es besser Fotolovestory, mit und lass die wunderschönen Tage dort Revue passieren. Zuerst aber möchte ich euch Marianne vorstellen. Sie führt gemeinsam mit ihrem Bruder und ihren Eltern den nachhaltigen Familienbetrieb. Der Daberer ist übrigens schon seit 1979 ein Biohotel, also lange vor "Ausbruch" der Biowelle. Ich hab die Hotelière und Zweifach-Mama zum Interview gebeten und - wie soll es anders sein - in erster Linie über Interior und den letzten Hotelumbau geplaudert :-)


Marianne Daberer - eine herzliche Querdenkerin mit Werten, die genau auf meiner Wellenlänge sind.


Wer ist in eurem Familienbetrieb für was zuständig? Wie sieht dein Alltag aus und was magst du an deiner Arbeit besonders und was nicht?

Mein Bruder ist für den F&B Bereich zuständig (also Küche und Restaurant) und für die Mitarbeiter. Ich kümmere mich um die Rezeption, um die Verwaltung und ums Marketing sowie um Angebotsentwicklung. Meine Mutter kümmert sich um den Spabereich. Und mein Vater um die Technik und mit mir gemeinsam ums Finanzielle. Ich bin außerdem diejenige der fürs Design zuständig ist. Mein Bruder ist fürs Praktikable zuständig. Das ergänzt sich ganz gut.
Es gibt in meinem Alltag keinen Alltag. Jeder Tag ist anders. Was ich aber immer versuche zu machen ist zumindest einmal pro Tag das halbe Haus abzugehen und nach dem Rechten zu sehen. Dabei rücke und richte ich dann immer. (Ich bin so ein kleiner Monk. ;-) ) Was ich besonders mag ist von so tollen inspirierenden Menschen umgeben zu sein. Ins Hotel kommen einfach viele Menschen und ganz viele davon sind bewusste Genießer, nachhaltig interessierte Menschen. Das tut gut. Was ich am allermeisten liebe ist zu gestalten. Da ist man im Hotel am perfekten Ort. Der Gestaltungsspielraum geht einem nie aus.


Wann habt ihr umgebaut und nach welchen Gesichtspunkten wurde der letzte Umbau geplant?

So alle 3 bis 5 Jahre bauen wir immer wieder um. Dazwischen gibt es laufend kleine Adaptionen. Der letzte große Umbau war vor einem Jahr. Von März bis Juni 2017. Wir planen relativ lange und detailliert. Die Umsetzung muss im Hotel dann ja sehr schnell gehen. 12 Wochen für ein neues Restaurant und einen neuen Spabereich. ;-) Unser Architekturcredo ist zum einen die Lage optimal zu nutzen sowie großzügig im Sinne von Raum für den Gast zu bauen. Gleichzeitig bauen wir ressourcenschonend und energieeffizient. Holz ist das zentrale Gestaltungselement. Aber immer reduziert und nie überladen. Es gilt das Lieblingsplatz-Prinzip: Der Gast soll seinen persönlichen finden. Die Auswahl soll durchaus schwer fallen.




Ihr hattet eine Innenarchitektin engagiert - wieviel Senf durfte sie dazu geben und wie konkret waren deine/eure Vorstellungen schon vorher?

Wir haben seit mindestens zehn Baustufen die gleichen Architekten. Andrea Ronacher – die Innenarchitektin – und ich wir verstehen uns gestalterisch sehr gut. Wir hatten beide ein ähnliches Bild von der Weiterentwicklung im Kopf. Jeder bringt sich ein und inspiriert den anderen. Es war ein tolles Miteinander und das Ergebnis hat uns dann beide total überzeugt. Es war eine sehr intensive Arbeit – eben weil wir bis ins kleineste Details gedacht und geplant haben.




Das Hotel trägt ja in allen erdenklichen Ecken deine Handschrift (im wahrsten Sinn, auf den Kreidetafeln). Woher nimmst du die Inspiration?

Zeitschriften, Instagram, Pinterest und von Reisen.




Gibt es etwas, das du im Zuge des Umbaus nur schwer durchsetzen konntest?

Lange diskutiert haben wir familienintern zur kochwerkstatt.tafelfreunde. Ich hab nie ganz verstanden warum. Jetzt sind wir aber alle glücklich damit. Sie ist der Ort für unseren täglichen Familien-Mittagstisch. Aber auch für Kochworkshops und Vorträge und mehr.




Wieso nennt ihr euch "die mit dem Vogel"?

Der Vogel ist durch unser Logo ein Teil vom Daberer. Er steht für den Landeplatz den man hier findet. Er steht für den Naturbezug den der Daberer hat. Er steht für die Leichtigkeit des Angebots – immer guten Service, aber auch immer unaufgeregt und entspannt. „die mit dem Vogel“ nennen wir uns weil einem der sympathische daberer.vogel bei uns im Haus immer wieder begegnet. Es sagt mit einem Augenzwinkern auch, dass man auch einmal anders handeln soll. Mit einem Vogel eben. Gegen den Strom.




Die Farbkombinationen an den Wänden finde ich besonders spannend! Kam das Farbkonzept von der Architektin? 

Wir sind hier alle schon ein eingespieltes Team. Für die Wandfarben arbeiten wir intensiv mit der Firma Sto zusammen. Hans Rauter unser Berater der Firma sto legt gemeinsam mit mir und der Innenarchitektin die Farben fest. Das finde ich immer besonders spannend.




Gibt es etwas, das du im Nachhinein anders gemacht hättest bzw. schon wieder ändern würdest?

Ein Umbau in 12 Wochen … da sind auch während des Umbaus noch ganz viele Entscheidungen zu treffen. Da gibt es schon auch immer einige Kompromisse – weil es halt an den Bestand anschließt oder dieser umgebaut wird. Aber wir sind alle total happy mit dem Ergebnis.




Welcher ist dein Lieblingsplatz im Hotel?

Ich liebe das breite Stiegenhaus im neuen natur.spa. Der Eichenholzboden, der Handlauf mit Licht, die Wandfarbe. Die riesige Schrägverglasung an der Decke. Das Licht, und der viele Raum.



Und zu guter Letzt bin ich neugierig und frag mich, wie du denn privat wohnst? Ähnlich wie beim Daberer?
Ich wohne privat mit weniger Farbe als im Hotel. Schwarz, weiß, grau. Ich mag es schlicht und reduziert. Aber nicht kühl. Und sehr ordentlich ;-) (Bei drei Männern eine Challenge). 
Bereit für die Bilderflut?


Schon der Empfangsbereich beamt einen gleich in die Wohlfühlzone. Freundliche, aber nicht aufgesetzte Mitarbeiter sorgen sofort für ein Zuhausegefühl.
Im gesamten Hotel findet man Kreidetafeln, die Marianne Daberer selbst beschriftet. WLAN gibt es übrigens nur in der Lobby - eine sehr gute Entscheidung!

Eine gemütliche Ecke reiht sich an die nächste.

Eine Lobby mit Kamin und Klavier und tollen Zeitschriften (eigenlich wollte ich ja ein Buch lesen, aber als Magazinaddict konnte ich bei dem Angebot nicht widerstehen).

Dazwischen findet man auch das ein oder andere DIY - dieses hier ist für den Winter vorgemerkt.
Diese Illustration mag ich besonders gern.
Im "Silben Salon" gibt es Leihbücher aus vielen unterschiedlichen Genres.
Der Vogel findet sich nicht nur im Logo, sondern immer mal wieder im gesamten Hotel. Hier als Schlüsselanhänger.

Geschmackvolle Zimmer, mutige, aber sehr stilvolle Farbkombinationen - zum Wohlfühlen!

Emmi fühlt sich gleich wie zuhause - ein gutes Zeichen ♥
Malen mit Aussicht - uns geht's gut!


Ab in den Wellnessbereich! Hier zu sehen: Mein Lieblingsplatz Nummer 1. Jetzt will ich auch so eine Holzvertäfelung bei uns daheim...

Die Mädels stärken sich mit (Trocken-)Früchten, Nüssen und Tee am Nachmittag. 



So stylisch kann ein Ruheraum sein!

Auch den ein oder anderen skandinavischen Designklassiker findet man inmitten des Interieurs - zB. die AJ-Stehlampe (Sessel: Moroso).

Emmis Lieblingsplatz: der Pool!

Wellnessen mit Traumaussicht auf die Kirche von St. Daniel und natürlich die Berge.
Im Faszienraum wird ein eigens entwickeltes Trainingsprogramm angeboten.

Neben einer großen Saunalandschaft gibt es auch Infrarotkabinen.

Der Yoga-Raum ist beeindruckend. Man kann beim Daberer auch mehrtägige Yoga-Retreats buchen.

Der Raum kann auch zum Entspannen und Lesen genutzt werden (Lieblingspaltz Nummer 2).

So stilvoll!

Lieblingsplatz Nummer 3.

Der Spa-Bereich samt Anmeldung ist schon fast ein Kunstwerk.

Da ist's sicher auch im Winter gemütlich! Mein Lieblingsplatz Nummer 4 btw. :-)

"Im Leben geht es nicht um die To Do's, sondern um die Tada's."


Auf zum hoteleigenen Waldteich!

Lieblingsplatz Nummer 5 ♥

Gute Stimmung bei allen Familienmitgliedern ;-)
Jetzt aber ab zum Abendessen. Hachz - und solche Details lassen mein Herz gleich noch ein bisschen höher schlagen.

Der erste Blick in den Speiseraum: Es ist Liebe ;-)

Die Lampen sind übrigens von Viabizzuno und machen ein ganz, ganz tolles Licht, das nicht blendet. Na toll, die brauch ich jetzt auch ;-) dringend...

Drinnen oder draußen speisen? Schwierige Entscheidung!

So viele Nischen und liebevolle Ecken lassen einen sofort wie daheim fühlen.

So eine tolle Farbkombi!


Am Abend gibt's hier Vinyl auf die Ohren. Ganz zauberhaft!

Den Barbereich nutzen wir für den Kaffee zwischendurch.

WORD!
Und hier wird mit Passion gekocht! Mhhhmmm...

Alles bio - wir sind im kulinarischen Himmel! :-)
Hey, Design Letters!

Hier seht ihr den Mittagstisch der Familie Daberer in der kochwerkstatt.tafelfreunde - dort werden auch Kochkurse und Workshops angeboten. So jetzt aber ab ins Bett!
Guten Morgen - wir frühstücken aber heute draußen!

Emmi genehmigt sich gerade eine Zimtschnecke.

Eigentlich wollte ich ja mein Rührei fotografieren - ooops, da war der Appetit wohl zu groß...

Mir haben's vor allem die warmen Getreidebreie angetan!

Ein tolles Gefühl, im Urlaub hochwertig zu essen!!!

Für jeden etwas dabei!

Lieblingsplatz Nummer 6 ♥



Auf zum Edelgreißler Herwig Ertl (der Mann von Marianne Daberer) nach Kötschach!

Hier werden gleich intelligente Gaumenfreuden verkostet!

Geschmackliche Aha-Erlebnisse am laufenden Band! So gut!!! Falls ihr mal in der Gegend seid, macht einen Abstecher dorthin - es zahlt sich aus!

Nicht nur unglaublich gut, sondern auch humorvoll und interessant gestaltet sich die Verkostung. Im Gail- und Lesachtal ist die erste Slow Food Travel Region der Welt. Authentische Lebensmittel und Genuss werden hier auf höchstem Niveau vereint.

Jetzt aber wieder zurück ins Hotel, um u.a. den Garten zu genießen, ehe wir uns auf den Heimweg machen.

Lieblingsplatz Nummer 7: der Kräutergarten.


Vielen Dank nochmals, liebe Marianne, für diese drei wunderschönen Tage in eurem Hotel! Wir sind noch immer ganz verzaubert, wenn wir daran zurückdenken!


Lieben Gruß
Lisa