Oh, Barcelona! Diese Stadt ist mir von allen bisher besuchten die liebste. Kultur, Geschichte, südländisches Flair und direkt am Meer - besser geht's wohl nicht.


Zu Ostern (ist schon ein Weilchen her, ich weiß) war ich zum zweiten Mal in dieser wunderbaren Stadt. Meine Schwestern und ich haben die Reise zum 60er unserer Eltern organisiert. Insgesamt waren wir zu neunt unterwegs - fünf Erwachsene und vier Kinder. Da wir großes Glück mit unserem Apartment hatten, dachte ich, ich teile diesen Unterkunftstipp mit euch. Inklusive meiner Highlights der 6-tägigen Reise.

Barcelona zu Ostern? Immer wieder gern!


Übrigens: Ostern hat sich wider Erwarten als hervorragende Reisezeit für Barcelona herausgestellt. Es war nicht wirklich viel los. Vor allem in Barri Gòtic ging es sehr gemütlich zu. Die meisten Shops hatten geschlossen und viele Einheimische waren wohl auf Familienbesuch auswärts.

So, nun aber zu unserer Unterkunft. Wir haben diesen schönen Altbau-Traum von Miguel für fünf Nächte gemietet. Wir haben zum zweiten Mal über fewo-direkt gebucht und es hat alles super funktioniert! Die Lage war perfekt in einer ruhigen Seitenstraße - nur drei Minuten vom Arc de Triomf, acht Minuten von der Catedral und zehn Minuten von der Rambla entfernt. Wir konnten somit alles in kürzester Zeit erreichen und brauchten nicht mal die U-Bahn - nur einmal den Bus, um zu den Bunkers del Carmel und dem Parc Güell zu gelangen.

Ausgestattet war das Apartment mit sehr bequemen Betten bzw. ausziehbaren Sofas (wir haben himmlisch geschlafen), einer hochwertigen Küche und drei neuen Bädern. Perfekt, um sich wie zu Hause zu fühlen.










 







Vor allem mit unseren Kindern haben wir diese Lage sehr zu schätzen gewusst. Man konnte immer mal wieder kurz einen Zwischenstopp machen, um sich auszuruhen, und dann weiter die Stadt zu erkunden. Hier nehm ich euch mit zu meinen persönlichen Highlights dieses Kurzurlaubs, die wir neben den üblichen Verdächtigen besucht haben:


1) LA BARCELONETA







Dieses Mal waren wir gleich zweimal in diesem besonderen Viertel unterwegs. Es ist noch immer nicht sehr touristisch und hat ein ganz anderes Flair als die Altstadt. Obwohl nicht gerade Strandwetter angesagt und es eher windig und kühl war, sind wir ewig am ein Kilometer langen Strand herumspaziert, haben Surfern zugesehen und Muscheln gesucht (und sogar einige wenige gefunden ;-)  Ein kulinarischer und auch optischer Genuss war der Zwischenstopp im Surf House Barcelona.
Die Speisekarte, die Lage, das Personal und die Inneneinrichtung: alles ganz nach unserem Geschmack!

 

 2) EL BORN




Sehr begeistert waren wir auch vom Stadtviertel El Born. Tolle Cafés, nette Läden und eine sehr gemütliche Atmosphäre. Hier hab ich mir endlich die Kirche Santa Maria del Mar live angesehen. Das Buch "Die Kathedrale des Meeres" von Ildefonso Falcones hab ich kurz nach unserem ersten Barcelona-Aufenthalt gelesen und mich so geärgert, dass wir uns dieses Bauwerk nicht angesehen hatten. Das hab ich nun mal nachgeholt, was sich sehr gelohnt hat. Mich hat das Buch nachhaltig beeindruckt und dieses Gebäude "in echt" zu sehen, war imponierend.


3) BUNKERS DEL CARMEL





 
Auf dem Turó de la Rovira wurden ab 1937 die Bunkers del Carmel errichtet, eine Anlage zur Luftabwehr mit Geschützen und Kanonen. Lange Zeit interessierte sich für diesen Aussichtspunkt mit einem traumhaften 360 Grad Panoramablick niemand. Mittlerweile hat sich dieser besondere Spot schon herumgesprochen - verglichen mit dem Tibidabo, dem Montjuïc oder dem Parc Güell ist hier noch wenig los und das Beste: der wunderbare Ausblick ist (noch) umsonst!

Generell finde ich Städtereisen mit Kindern nicht unbedingt stressiger, sondern sogar bereichernd. Man geht alles etwas langsamer an und eine Stadt mit Kinderaugen zu sehen, bringt einen auf Details, auf die man allein niemals gekommen wäre.   



Unser nächster Städtetrip ist noch nicht konkret geplant. Hamburg oder Prag stehen aber derzeit ganz oben auf der Liste.

Lieben Gruß
Lisa